Wanderung von Zermatt über Grächen nach Saas Fee im Wallis / Schweiz
 
vom 22. - 25. August 2010

Ein Fotobericht von Kurt.Merkert@web.de

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Tourenkarte
1. Tag   Mit uns kommen in Zermatt auch gleichzeitig die Wolken an. Da wir noch etwas Zeit haben, laufen wir durch Zermatt, um noch einen Blick auf das Matterhorn zu werfen. Wir erreichen die Kirche in der Ortsmitte. Von hier aus könnte man den Berg zum ersten Mal sehen, doch wir erkennen nur noch den Bergfuß, die Spitze ist bereits von Wolken umhüllt.
 
Wir laufen zurück zum Bahnhof, wo wir uns mit den Anderen treffen wollen. Eigentlich möchten wir heute noch unterirdisch mit der Bergmetro zur Sunnegga auf 2.228 m hinauffahren und dann gemütlich in 2 ¼ Stunden zur Fluhalphütte auf 2.620 m laufen. Das Wetter ist aber inzwischen so schlecht, dass wir von der Sunnegga aus direkt mit der Gondelbahn zur Station Blauherd weiterfahren. Von dort sind es nur 45 Minuten zur Hütte. Wir hoffen, diese vor dem aufziehenden Gewitter zu erreichen. Und tatsächlich, gemeinsam mit den ersten Regentropfen kommen wir dort an. Wir, das sind alle bis auf Anke und Heike, die den Anschlusszug in Basel verpasst haben. Sie erreichen gerade noch die letzte Bahn auf die Sunnegga und laufen von dort aus bei Regen den längeren Weg zur Hütte.

In Zermatt,
Matterhorn in Wolken

Aufstieg zur
Fluhalphütte

Blick aufs
Matterhorn!!!!!!!

Die Fluhalphütte ist
fast erreicht

Fluhalphütte 2.620 m
 
2. Tag   Wir haben wenig Hoffung, dass der gestern Abend ausgefallene Sonnenuntergang mit Matterhorn heute Morgen durch einen wunderschönen Sonnenaufgang ersetzt wird, und so kommt es auch. Es ist alles grau in grau. Berge sind nicht zusehen, als wir uns auf den Weg zur Europahütte begeben. Nach einer Stunde fängt es auch noch stark zu regnen an, was uns zu einer kalten Zwangspause in der Eingangshalle der Sunneggabahn zwingt. Nach einer halben Stunde nieselt es nur noch, und beim Weiterlaufen kommen wir uns wie in einer Waschküche vor.
 
Nach einer Aufwärmpause mit heißer Suppe auf der Täschalp geht es dann zwar trocken aber ohne jegliche Aussicht weiter zur Europahütte. Der Weg ist wunderschön angelegt und in Absturz gefährdeten Passagen sehr gut gesichert. Kurz vor der Hütte überqueren wir einen Steinschlag gefährdeten Hang mittels der längsten Hängebrücke für Fußgänger (zumindest in Europa). Die Konstruktion der Brücke fasziniert uns so, dass wir in Atemnot geraten, vielleicht kommt diese aber auch nur daher, weil die Brücke nicht waagerecht verläuft, sondern im letzten Stück ziemlich steil nach oben führt. Unter uns donnern die Steine zu Tal und ganze Hangstücke rutschen mit.
 
In Sichtweite der Hütte können wir nach sieben Stunden Gehzeit sogar zum ersten Mal für heute die Sonne kurz sehen. Das lässt für morgen hoffen.
 

Der nächste Morgen,
- keine Fehlbelichtung -
Blick aus der Hüttentür

Es gibt schöneres Wetter
 
 

Die Stimmung ist gut
 
 

Edelweiß
-Leontopodium alpinum-
 

Spinnweb-Hauswurz
-Sempervivum arachnoideum-
 

Widderchen
-Zygaena-
 

Kalt ist es trotz
Regen und Nebel
nicht

Dukatenfalter
-Heodes virgaureae-

Spinne im Regen
 

Da es keine Fernsicht gibt,
werden Nahaufnahmen gemacht

Die hohen Gipfel sind verschwunden
 

Steinschlaggefährdeter Wegabschnitt
 

Blick durch eine Wolkenlücke
auf einen Gletscher

Das ist der Weg
 
 

Steinböcke nicht weit
vom Weg
 

Die längste Fußgänger-
Hängebrücke .....

....schützt vor Steinschlag
und Bergrutsch

Man erkennt gut, wie
die Brücke durchhängt

Kein Regen, sondern
ein Wasserfall

Die Europahütte
2.220 m ist in Sicht

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