Hüttenwanderung im Verwall / Österreich
 
vom 2. - 7. August 2009

Ein Fotobericht von Kurt.Merkert@web.de


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Lage des Verwalls
 
In zwei Stunden wollen wir zur Heilbronner Hütte aufsteigen, und, wenn es unsere Müdigkeit zulässt, noch den Hausberg besteigen. Das Wetter ist bestens, strahlend blauer Himmel, für den frühen Abend sind Gewitter angesagt, aber bis dahin wollen wir längst auf der Hütte und sogar schon wieder vom Hausberg zurück sein.
 
Nach einer Stunde erreichen wir die Verbella Alpe und machen am Verbella Bach unsere Mittagspause, während der plötzlich ein ziemlich starker Wind aufkommt. Wir brechen schnell auf, jetzt sieht es so aus, als dass der Wetterbericht für die vorhergesagten Gewitter am frühen Abend besser "frühen Nachmittag" gemeldet hätte. Die letzten Meter zur Hütte werden im Laufschritt zurückgelegt, um nicht gar zu nass zu werden.
 
Wir beziehen unser Lager. Die Heilbronner Hütte wimmelt von Radfahren (sie liegt an einem Hauptweg der Alpenüberquerung per Rad). Das Gewitter hat sich inzwischen zwar wieder verzogen, aber eine Wolkendecke hinterlassen, und an eine Eingehtour ist nicht zu denken. Nach dem Abendessen reißt der Himmel noch einmal kurz auf. Mal sehen, was der nächst Tag bringt.
 

Wanderstrecke
 
 

Start am Zeinisjoch
 


Gewöhnlicher Germer
-Veratrum lobelianum-

Zeinissee
 
 

Samenstand der
Schwefelanemone
-Pulsatilla alpina-

Silvretta und
Silvrettahochalpenstraße

Heilbronner Hütte
 

Nach dem Gewitter
an der Heilbronner Hütte

Fasulspitze 2.835 m
 

 
 
Wegstrecke 2. Tag
Der nächste Morgen beginnt mit fast Null Meter Sicht. Dann regnet es auch noch, was aber wenigstens den Nebel vertreibt. Für uns stellt sich die Frage, durch das Tal der Rosanna in zwei Stunden zur Konstanzer Hütte zu wandern und dann bei dem schlechten Wetter auf der Hütte herumhängen, oder doch den hochalpinen Bruckmann Weg nehmen. Wir entscheiden uns für letzteren. Bis zum Wannenjöchel ist die Nässe von oben und unten ziemlich gleich, doch beim Abstieg von 1000 Höhenmetern gießt es dann in Strömen.
 
In der Konstanzer Hütte angekommen, freut sich der Wirt, dass trotz dieses Sauwetters alle, die reserviert haben, auch gekommen sind. Sonst passiert an diesem Tag nicht mehr viel, wenn man einmal davon absieht, dass der Schweizer Wetterbericht für den nächsten Tag schönes Wetter voraussagt, wo hingegen der Tiroler Wetterbericht dies erst für den übernächsten Tag prophezeit.
 

Keine Fehlbelichtung,
Blick aus der Tür
am nächsten Morgen

Wenigstens das Schild
vom Bruckmannweg kan
man erkennen

Der Nebel hat sich
in Dauerregen aufgelöst
 

Alpensalamander
-Salamandra atra-

???
 

Gletscher-Petersbart
-Geum reptans-

Am Wannensee
 

Ein letzter Blick
zur Heilbronner Hütte

Kurz hinter dem
Wannenjöchli 2633 m

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