Vom Mittelmeer zum Atlantik

Eine Wanderreise von Barcelona über Andorra durch die Pyrenäen nach Bilbao

Eine ASI-Reise vom 25. Juni bis 9. Juli 2016

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


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13. Tag Donnerstag 7. Juli:
Heute verlassen wir die Pyrenäen, über Pamplona werden wir nach Bilbao fahren. Um 7 Uhr sind alle vor dem Fernseher an der Bar versammelt. Pamplona feiert eine Woche lang das Fest San Fermin. Um 7 Uhr wird die tägliche Stierhatz live im Fernsehen übertragen, und Herrmann will uns zeigen, was uns da bevorsteht. Es gibt sogar einen Kleidervorschlag für uns. Jeder soll wenn möglich in rot und weiß gehen. Das kann ja lustig werden.
 
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Auf der Fahrt nach Pamplona
Wir fahren am Rio Aragon entlang, und langsam wird die bergige Landschaft zur Ebene. Ohne Halt fahren wir durch bis Pamplona. Schon bei der Einfahrt in die Stadt merken wir, vom kleinsten Kind bis zum ältesten Opa sind alle auf der Straße und auch nahezu alle sind im Einheitslook gekleidet. Hier arbeitet diese Woche kaum jemand (die Straßenreinigung und Müllabfuhr ausgenommen). Wir bekommen noch eine eigene Stadtführerin, dann werden noch die fehlenden Ausstattungsutensilien gekauft, und dann geht es hinein in das Gewimmel.
 
Ich bin alles andere als ein Freund von Stierkampf und Stierhatz, aber die Lebensfreude dieser Menschen und die Geschlossenheit mit der alle mitmachen sind unglaublich. Dagegen sind unsere großen Karnevalsumzüge eine Dorfveranstaltung. Statt mehr darüber zu schreiben, lasse ich Fotos sprechen.
 
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San Fermin Pamplona
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Zuerst wird sich standes-
gemäß eingekleidet
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Auf der Stadtmauer in
Pamplona
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In Pamplona
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San Fermin in Pamplona
 
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San Fermin in Pamplona
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San Fermin in Pamplona
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Siesta
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Siesta
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San Fermin in Pamplona
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Nach der Stierhatz geht es
in die Bars
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Das Tor zur Arena und
zum Tod
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Für den großen Hunger
ist vorgesorgt
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Für den großen Hunger
ist vorgesorgt
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Paella
 
Nach unserer opulenten erstklassigen Grill-Mittagspause, fahren wir bis zum Hotel in Bilbao ohne Pause weiter. Wir sind im 5-Sterne Hotel Melia untergebracht, das in der Nähe des Guggenheim Museums liegt, und von wo aus man so ziemlich alles Sehenswerte zu Fuß erreichen kann.
 
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Zum Abschluss immer einen
Brandy
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Erste Eindrücke von Bilbao
 
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Kunst am Guggenheim
Museum
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Kunst am Guggenheim
Museum
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Spinne "Maman"
von Louise Bourgeois 1999
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Auf der Fahrt nach Pamplona
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Auf der Fahrt nach Pamplona
Der restliche Tag ist zur freien Verfügung. Andrea und ich sehen uns rund um das Guggenheim Museum um, bevor wir in die Altstadt laufen. Die engen Gassen mit ihren vielen kleinen Geschäften (keine großen Supermärkte wie bei uns), den vielen Pintxos-Bars (Pintxos heißen die Tapas im Baskenland) und alles noch autofrei, das gefällt uns. In einer Bar lassen wir den Tag der vielen Eindrücke ausklingen.
 
 
 
14. Tag Freitag 8. Juli:
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Schwebefähre von 1893
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Schwebefähre von 1893
Auch in Bilbao haben wir eine eigene Stadtführerin. Sie stellt sich als Glücksfall heraus. Anders als bei sonstigen Führungen, wo nur die Schönheiten gezeigt werden, zeigt sie uns die Entwicklung der Stadt von den hässlichen Dock- und Industrieanlagen der 1970er Jahre nach dem Niedergang der Stahlindustrie damals, zu einer äußerst ansprechend geplanten und zeitgemäßen modernen Stadt. Dass diese Entwicklung noch nicht abgeschossen ist, kann man sehr gut erkennen.
 
Den absoluten Höhepunkt stellt für uns das Guggenheim Museum von Frank Gehry dar. Es ist für uns bautechnisch sowohl von außen, als auch von innen das Größte an Architektur, was wir bisher gesehen haben. Die zweifellos interessanten Ausstellungsstücke moderner Kunst verblassen im Vergleich zum Bauwerk selbst. Wir verbringen die Zeit bis zum Mittag im Museum und beschließen nach der Stadtführung noch einmal wiederzukommen. Da das Ticket jeweils für einen ganzen Tag gilt, macht es den wiederholten Besuch einfach.
 
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Eingangsseite des
Guggenheim Museums
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Guggenheim Museum
 
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Kunst am
Guggenheim Museum
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Kunst im
Guggenheim Museum
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Guggenheim Museum
 
Nach dem Guggenheim Besuch geht es in die Altstadt und deren Besichtigung endet mit einem Mittagessen in der bekanntesten Pintxos Bar an der Plaza Nueva. Hermann hat eine große Zahl diverser Pintxos bestellt, die wirklich erstklassig schmecken.
 
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Schinken in der Altstadt
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Altstadt von Bilbao
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In einer Pintxos-Bar
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Pintxos
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In der Altstadt von Bilbao
Nach dem Mittagessen laufe ich mit Andrea den Fluss Ria entlang bis zum Guggenheim Museum, das wir nun noch einmal ohne jeglichen Zeitdruck besuchen.
 
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In der Altstadt von Bilbao
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Am Fluss Ria
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Kunst in Bilbao
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Guggenheim Museum
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Guggenheim Museum
Abends machen wir dann noch einmal Richtung Neustadt auf, um den Trubel in einem der ältesten Cafes der Stadt dem "Iruna" zu erleben (Neustadt, aber ältestes Cafe??!). Von da aus laufen wir zurück, wohin, natürlich wieder zum Guggenheim, denn ich möchte noch ein paar Nachtaufnahmen machen.
 
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In der Altstadt von Bilbao
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Am Fluss Ria
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Kunst in Bilbao
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Guggenheim Museum
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Guggenheim Museum

 
15. Tag Samstag 9. Juli:
Heute endet unsere Reise. Da wir aber erst um 12 Uhr zum Flughafen gefahren werden, kann jeder morgens noch machen was er möchte. Andrea und ich kaufen erst mal noch guten Käse aus den Pyrenäen ein, dessen Geruch sich im Koffer zusammen mit der schmutzigen Wäsche sicher noch verfeinern wird. Die restliche Zeit verbringen wir wieder am und um das Guggenheim herum. Man sieht daran, es war für uns das Beeindruckendste einer wirklich beeindruckenden Stadt.
 
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Guggenheim Museum
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Puppy von Jeff Koons 1992
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Guggenheim Museum
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Guggenheim Museum
Fazit:
Es war eine sehr schöne Reise, die wir jederzeit wieder machen würden. Auch bei langem Nachdenken fallen mir keine negativen Punkte ein. Die Reise stellt eine gelungene Mischung aus Kultur und Wandern dar, bei der man Nordspanien und die Pyrenäen sehr gut kennen lernt. Auffallend ist, dass sich Nordspanien doch sehr vom Rest Spaniens unterscheidet.
 
Die Organisation von ASI-Reisen hat ausgezeichnet geklappt, die Hotels waren gut, und über das Essen auf einer ASI-Reise freut sich am meisten die Personenwaage zu Hause. Sogar die Gruppengröße hat sich nicht negativ ausgewirkt, was auch an der Gruppe selbst lag. Herrmann als unser Reiseleiter hat die Gruppe professionell mit viel Landes- und Naturkenntnis geführt. Das schöne war auch, wir waren nie in Eile.
 
Ein Satz sagt eigentlich alles, wir werden wiederkommen!
 
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