Vom Mittelmeer zum Atlantik

Eine Wanderreise von Barcelona über Andorra durch die Pyrenäen nach Bilbao

Eine ASI-Reise vom 25. Juni bis 9. Juli 2016

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


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9. Tag Sonntag 3. Juli:
Heute steht ein Ortswechsel an. Wir fahren nach Jaca der alten Hauptstadt des Königreichs Aragon. Unterwegs halten wir nur einmal im Ort Ainsa. Ainsa gilt als einer der schönsten Orte Spaniens, auch wenn wir nicht viele Orte zum Vergleichen kennen, Ainsa gefällt uns super; die engen Gassen mit den steinernen alten Häusern, die alle in einem ausgezeichneten Zustand sind, die Kirche mit der wunderschönen Aussicht vom Glockenturm, dann noch die vielen kleinen Geschäfte mit hochwertiger Ware, das ist einfach nur schön.
 
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Auf der Fahrt nach Ainsa
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Auf der Fahrt nach Ainsa
 
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Ainsa
 
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Wunderschöne kleine Geschäfte
statt großer Supermärkte!
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Wunderschöne kleine Geschäfte
statt großer Supermärkte!
Nach diesem Genuss landen wir in Jaca in einem Hotel, das die Romantik und den Charme eines Hochhauses in Plattenbauweise ausstrahlt. Dafür hat es aber einen Swimmingpool, einige sagen allerdings Gurkenfass dazu. Aber das alles wird von der ausgezeichneten Lage zur Altstadt aufgewogen.
 
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In den Gassen von Ainsa
 
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In den Gassen von Ainsa
 
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In Ainsa
 
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Kirche in Ainsa
 
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Ausblick vom Kirchturm auf
die Pyrenäen
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Ausblick vom Kirchturm
in Ainsa;
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Ausblick vom Kirchturm
in Ainsa
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In Ainsa
 
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Hauptplatz in Ainsa
 
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Hier kann man gut speisen
 
Herrmann führt uns direkt durch die Altstadt in ein Restaurant zum Mittagessen. Dann geht es wieder zurück zum Hotel, wo der Bus schon auf uns wartet. Wir fahren noch zum außerhalb der Stadt gelegenen Kloster San Juan de la Peña. Es liegt in den Bergen, und ist unter eine überhängende Felswand gebaut. Neben den kunsthistorischen Highlights gefällt uns vor allem, ein sich in Klosternähe befindender Aussichtspunkt. Von dort hat man einen sagenhaften Blick über die Zentralpyrenäen. Zudem ist das Licht auch noch sehr fotogen.
 
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Auf der Weiterfahrt nach Jaca
 
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Hotel "Real" in Jaca,
 
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Oroel 1760 m, wir werden ihn
noch besteigen.
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Kloster San Juan de la Peña
 
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Kloster San Juan de la Peña
 
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Pyrenäen bei Jaca
Wieder zurück im Hotel, machen wir uns in die Altstadt auf. Vor lauter schönen Kneipen und Tapas-Bars, weiß man gar nicht, für welche man sich entscheiden soll. Wir verleben einen sehr schönen Abend in der Altstadt.

 
 
 
 
 
 
10. Tag Montag 4. Juli:
Heute geht es in den Ordesa Nationalpark. Unser Bus fährt uns nach Torla, von wo uns wieder ein Shuttle Bus weiter bis nach Pradera bringt. Wir sind so früh, dass unser Weg zwischen den steil aufragenden Felswänden noch im Schatten liegt. Heute werden wir aber noch genug Sonne bekommen, der Himmel ist fast wolkenlos. Wir wandern den Rio Arazas aufwärts und treffen immer wieder auf Wasserfälle, mittels denen der ungezähmte Fluss den Höhenunterschied überwindet.
 
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Im Ordesa Nationalpark
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Im Ordesa Nationalpark
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Wasserfälle des Rio Arazas
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Fettkraut -Pinguicula vulgaris-
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Pause am Rio Arazas
Nach einiger Zeit weitet sich das Tal, und man hat eine phantastische Aussicht auf die hohen Gipfel der Pyrenäen. Wir laufen bis zum Talende, wo die steilen Wände der Gipfel fast senkrecht aus dem Talboden aufsteigen. Hier stürzt im Circo de Soaso der Wasserfall Cola de Caballo direkt vor unsere Füße. So nah kann man selten an einen Wasserfall herangehen.
 
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Steinbrech -Saxifraga-
 
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Am Rio Arazas
 
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Im Ordesa Nationalpark
 
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Monte Perdido 3.355 m (links)
und Soum de Ramond 3.259 m
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An Cola de Caballo
 
Durchs viele Fotografieren sind wir etwas hinter den anderen zurückgeblieben, und als wir wieder zusammentreffen, ist der Mittagstisch schon wieder auf einem großen Stein aufgebaut. Inzwischen ist es sehr heiß geworden, und Schatten gibt es hier nicht. Nach der Mittagspause gehen wir den gleichen Weg zurück, jetzt mit der Aussicht in die andere Richtung, die ist aber genau so schön. Herrmann sucht verzweifelt mit dem Fernglas die Felswände ab, denn von den im Programmheft ausgeschriebenen Gämsen und Geiern ist nichts zu sehen. Außer einer Schlange und auf von fleischfressenden Pflanzen gefangenen Insekten sehen wir von der Tierwelt nicht viel.
 
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mir unbekannte Blüte
 
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mir unbekannte Blüte
 
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Auf dem Rückweg vom
Circo de Soaso
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Am Rio Arazas
 
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Torla am Eingang zum
Ordesa Nationalpark
Kurz vor der Shuttle Bus Haltestelle kennt Hermann wieder eine Gaststätte mit guten Bier. Leider ist der Bus auch dieses Mal wieder sehr pünktlich (➚500 m ➘500 m ➙18,0 km 🕒6,5 h).
 
Zurück in Jaca, verbringen wir den Abend wieder in der Altstadt.
 

 
11. Tag Dienstag 5. Juli:
Heute soll der Oroel 1760 m bestiegen werden. Er ist der Hausberg von Jaca und gilt als sehr guter Aussichtsberg auf die Pyrenäen. Die Fahrt bis zu seinem Fuß dauert nicht lange, und dann beginnt der Aufstieg. Er führt in flachen (lt. Programm) steilen (unser Eindruck) Serpentinen zum Bergkamm hinauf, und von dort mit einer wunderschönen Aussicht und dieses Mal wirklich flach durch ein Meer von blühendem Ginster zum Gipfel.
 
Der Rückweg ist der gleiche wie beim Aufstieg, wie meistens eigentlich bei dieser Reise, aber dieses Mal passiert noch etwas. Vor einer dieser "flachen" Serpentinen stürze ich der Länge nach hin, mir passiert zwar nicht viel, aber eines meiner Objektive überlebt den Sturz nicht (➚550 m ➘550 m ➙10,0 km 🕒4 h).
 
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Auf dem Weg zum Oroel
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Gelbes Blütenmeer aus Ginster
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Blick auf Jaca
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Der Oroel am Abend
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Das Essen auf einer ASI-Reise
ist immer ein Genuss
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Das Essen auf einer ASI-Reise
ist immer ein Genuss
Für das Mittagessen fahren wir extra 45 km nach Canfranc, einem kleinen Ort mit ca. 700 Einwohnern. Das Bizarre daran ist sein internationaler Bahnhof, der jeder Großstadt würdig ist, allerdings ist die Bahnlinie still gelegt. Wegen des überdimensionierten stillgelegten Bahnhofs 45 km zu fahren, na ja, vielleicht ist die Gaststätte für das Mittagessen die 45 km wert, -sie ist es-.
 
 
 
 
Zurück in Jaca geht es natürlich wieder in die Altstadt.
 

 
12. Tag Mittwoch 6. Juli:
Heute steht die letzte Wanderung an. Wir müssen ein Stück fahren bis nach Zuriza in den westlichen Pyrenäen. Unterwegs steht wieder einmal der Besuch einer dieser schönen alten Ortschaften an. Dieses Mal ist es Anso und wir sind tatsächlich die einzigen Touristen, die durch die Gassen streifen.
 
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Auf der Fahrt nach Anso
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In Anso
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In Anso
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In Anso
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In Anso
Auf der Weiterfahrt gibt es noch einen Extrastopp. Nun haben wir endlich die lange gesuchten Geier vor den Fotolinsen. In Zuriza an einem Campingplatz beginnt dann die Wanderung im Tal von Taxera. Wir wollen zu den Almen über der Waldgrenze. Eigentlich ist es kein steiler Weg, aber die Sonne brennt richtig vom Himmel. Heute sind wir wirklich froh, dass wir den frühesten Termin im Jahr für die Reise gebucht haben.
 
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Was wird hier fotografiert.....
 
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....Geier
 
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Im Tal von Taxera
 
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Kratzdistel -Cirsium-
 
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Zweiblättrige Waldhyazinthe
-Platanthera bifolia-
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Im Tal von Taxera
 
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Blütenpracht im Tal
von Taxera
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Alpennelke
-Dianthus alpinus-
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Nur wo du zu Fuß warst,
warst du wirklich
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Geflecktes Knabenkraut
-Dactylorhiza maculata-
Bei den Almen angekommen empfängt uns eine unglaubliche Blütenpracht. Die Wiesen sind von Blumen übersät. Zusammen mit den steilen den Dolomiten ähnlichen Bergen, ist das ein Fest für die Augen. Nach einer Pause steigen wir in einem großen Bogen zum Ausgangspunkt ab, wo wir das Mittagessen auf dem Campingplatz einnehmen (➚400 m ➘350 m ➙8,0 km 🕒 3,5 h).
 
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Pyrenäen-Schwertlilie
-Iris latifolia-
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Im Tal von Taxera
 
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Der Jakobsweg führt teilweise
direkt an der Straße entlang
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Jakobsmuschel
 
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In Jaca
 
Zurück in Jaca .... (siehe bei gestern und vorgestern)
 
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