Nepal - Annapurna Trekking mit Komfort -

Kathmandu, Pokhara und ein Lodge-Trekking im Annapurna Gebiet

Eine Wikinger Reise vom 1. bis 14. November 2013

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


 
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4. Tag:
Heute steht ein Ortswechsel nach Pokhara an. Je weiter wir mit unserem Bus in die Außenbezirke Kathmandus und dann auf den "Highway" kommen, umso besser verstehen wir, warum für die 200 km 5 ½ Stunden reine Fahrtzeit angesetzt sind. Unglaublich, unter welchen Umständen wir auf dieser Piste auch noch von den Fahrern der Linienbusse überholt werden. Leider kann man bei dem Geschaukel kaum fotografieren. Man könnte sonst ununterbrochen auf den Auslöser drücken.
 
Nach gefühlter Ewigkeit gibt es eine Toilettenpause, und dann machen wir einen Stopp in einem Straßendorf und können dort unser heutiges Fotodefizit auffüllen. Am ersten Tag wären wir aus dem Staunen nicht herausgekommen, wenn wir das gesehen hätten, aber nach Kathmandu; man gewöhnt sich daran. Hier spielt sich das Leben in einer einzigen Straße ab, mehr Platz gibt es nicht, da hinter den Häusern sehr steile Berghänge liegen. Die Mittagsrast findet in einem kleinen Gartenrestaurant neben der Straße statt. Es ist eine sehr schöne Anlage und entspricht so gar nicht dem, was wir heute an der Straße gesehen haben, passt aber zur Ausschreibung der Reise -Annapurna mit Genuss-. Das Restaurant hat eine interessante Toilettenanlage - die Türen sind nur von außen zu verriegeln, nicht von innen, so kann man nicht alleine gehen, man braucht einen Zusperrer bzw. einen Entriegler.
 
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Sieben Stunden für
200 Kilometer
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An der Strecke Kathmandu
nach Pokhara
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An der Strecke Kathmandu
nach Pokhara
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Linienbus
Kathmandu - Pokhara
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Typisches Straßendorf
an der Strecke
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Typisch sind die vierrädrigen
Verkaufsstände
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Mobile Stände vor einem Bus
 
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Der Verkauf erfolgt durch
die Fenster
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Das ist ein Kaufhaus, hier
gibt es alles
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Busfahrerplatz
 
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Die Kanalisation fließt offen
in den nächsten Fluss
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Halt an einer modernen
Hängebrücke
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Der Seti Fluss
 
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Verkaufsstand am
Straßenrand
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Was Frauen Tragen müssen,
unglaublich
Ein Stück vor Pokhara halten wir noch an einer modernen Hängebrücke, und gegen 16 Uhr erreichen wir das Hotel Kailash Resort in Pokhara. Es bietet guten europäischen Standard, für nepalesische Verhältnisse ist das mehr als Luxus. Es liegt umgeben von Restaurants und typischen Touristengeschäften, fast direkt am Phewa See und vom Flachdach des Hotels kann man den Himalaja ganz nahe sehen.
 
Sehen, da muss etwas über das Wetter gesagt werden. Gestern schien zwar in Kathmandu den ganzen Tag die Sonne, aber von den Bergen haben wir nichts gesehen. Alles war von einer milchigen Dunstschicht umgeben. Wir dachten, das sei der Smog der Stadt, aber während der Fahrt heute war es auch nicht besser. Jetzt in Pokhara bin ich gleich auf das Hoteldach gerannt, aber nichts ist von den Bergen zu sehen. Mani sagt, das Wetter sei ungewöhnlich für November, viel zu warm und keine klare Sicht, schon seit Tagen. Es soll ab morgen aber besser werden, nur dass es nicht regnet stimmt mit den Reiseführen überein.
 
Abends führt uns Mani noch in ein Restaurant. Straßenbeleuchtung gibt es nicht, es wird alles nur von den Beleuchtungen der Geschäfte erhellt. Bei den Artikeln, die diese verkaufen, ist es auch für Mani nicht mehr möglich, zu erkennen welche nicht aus China stammem. Trotz der geringen Arbeitskosten in Nepal, einem der ärmsten Länder überhaupt, wird der Markt von chinesischen Produkten überschwemmt.
 
5. Tag:
Heute soll um 6 Uhr bei Sonnenaufgang vom Hoteldach das wunderbare Himalaja Panorama zu sehen sein. So stolpere ich um 6 Uhr im Dunkeln aufs Hoteldach, Sonnenaufgang ist erst um 6:30 Uhr, aber egal, zu sehen ist sowieso nichts. Im Tal liegt Nebel, und in der Höhe beherrscht der Dunst das Panorama.
 
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Durch den Dunst
ein erster Blick auf
den Machhapuchare
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Ausfallstraße von Pokhara
Nach dem Frühstück, es ist nicht ganz so gut wie in Kathmandu, aber sehr ordentlich, kann man erstmals die Berge erahnen. Wir fahren zum Begnas-See, wo unsere erste Wanderung startet. Durch Bauernland mit seinen typischen Reisterrassen steigen wir immer höher. Unterwegs werden wir von einer Bauernfamilie auf ihr Grundstück eingeladen. Dort bekommen wir die Zeremonien zum heutigen Feiertag zu sehen, - es ist heute der Tag des Bruders und der Schwester-. Wir wandern zum Gipfel Bergnaskote, - Kote heißt Aussichtspunkt - von hier soll man wunderschön den 8.000er Dhaulagiri sehen, doch weder er noch ein anderer Berg ist im Dunst zu erkennen. Es ist trocken, laut Mani viel zu warm, wir haben 25° Celsius und das im November. Nach einer ausgiebigen Pause steigen wir über einen etwas anderen Weg wieder ab, und erreichen in der Nähe des Ausgangspunktes unseren Bus.
 
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Begnas-See im Dunst
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schöne Blüte
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Pause bei einer Bauernfamilie
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Bäuerin vor ihrem Kaffestrauch
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Opfergaben mitten auf dem Weg
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Hier sollten wir eigentlich die
Berge des Himalaja sehen
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Der Blick nach unten ist nicht
ganz so trübe
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Schmetterling
 
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Reisterrassen
 
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Reis
 
Wieder im Hotel in Pokhara gehen wir noch etwas Bummeln, suchen uns dann ein Lokal, heute ohne Mani. Es hat das bisher beste Essen, was aber nicht daran liegt, dass Mani es nicht ausgesucht hat. Als wir wieder das Hotel erreichen und eigentlich schlafen wollen, wird da gerade eine Musikanlage aufgebaut. Und dann geht es los, aber wie! Trotz Ohrenstöpsel ist erst mal nicht an Schlafen zu denken. Irgendwann wird es aber doch ruhig, oder wir sind auch nur zu müde um die Musik noch zu hören und schlafen dann ein.
 

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