Namibia - Land der Farben und der Tiere

Eine ASI-Rundreise im Kleinbus mit Wanderungen vom 14. bis 30. August 2017

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


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7. Tag Sonntag 20. August:
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Auf der Fahrt nach
Helmeringhausen
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Oryx direkt neben der Straße
 
Heute steht ein langer Fahrtag an. 390 km Schotterpiste liegen vor uns. Die Strecke führt durch eine recht abwechslungsreiche Landschaft und nach 109 km gibt es in Helmeringshausen die erste Toilettenpause. Es ist Sonntag und auf der einzigen Straße im Ort ist niemand zu sehen. Die Toilette wird extra für uns geöffnet. Dann stellen wir fest, dass es sogar ein Tante-Emma-Souvenier-Kaufhaus gibt, das sogar geöffnet ist. Ich glaube hier bekommt man alles, wenn der Besitzer es nur findet.
 
Wir fahren weiter über den Tsaris Pass und haben in der Hammerstein Lodge Mittagspause. Die Lodge bietet für umgerechnet 10 € ein "Cat-Walk" an. Im Nachhinein müssen wir sagen, dass es das Geld nicht wert ist, um insgesamt drei Karakals, einen Leopard (versteckt im Gebüsch), einen Gepard und eine Hyäne in ihren Gehegen zu sehen, wobei nur das Gehege des Geparden betreten werden kann. Das Positivste ist, dass sich unsere Glieder freuen, mal eine Stunde nicht durchgeschüttelt zu werden.
 
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In Helmeringhausen
 
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Den Namen kenne ich nicht
 
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Ein Eselgespann
 
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Karakal
-Caracal caracal damarensis-
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Gepard
-Acynonyx jubatus-
Ohne weitere Pause geht es dann weiter zur Sossusvlei Lodge bei Sesriem. Hierbei handelt es sich um eine sehr große Lodge, die sehr gut frequentiert ist, da sie am Eingang zu einer der großen Sehenswürdigkeiten Namibias, dem Sossusvlei liegt. Andrea und ich werden in einem Häuschen direkt am Rande der Wüste einquartiert, sodass wir direkt von der Terrasse aus die Wildtiere beobachten können. Der Rest des Tages bis zum Abendessen ist Urlaub pur. Das Essen für die vielen Gäste findet im Freien statt. Es gibt ein großes Buffet, hier nur einmal die Fleischauswahl zum Grillen: Zebra, Strauß, Oryx, Springbock, Gnu, Kudu, Eland, Warzenschwein, Lamm, Rind, Huhn und Fisch.
 
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Sossusvlei Lodge
 
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Sossusvlei Lodge
 
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Gästehaus in der
Sossusvlei Lodge
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Ausblick von unserer
Terrasse
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Sossusvlei Lodge
 

 
8. Tag Montag 21. August:
Um 5 Uhr heißt es aufstehen, um 5:30 Uhr gibt es Frühstück und um 6:15 Uhr fahren wir die paar Meter zum Eingang der Sossusvlei Dünenlandschaft. Es sind schon eine Menge Fahrzeuge vor uns da. Alle warten, dass bei Sonnenaufgang die Schranke geöffnet wird. Dann rasen alle los, es sind nämlich noch rund 60 km bis zu den Hauptsehenswürdigkeiten und jeder will früh sein, wegen des guten Fotolichts am Morgen und weil es dann noch nicht so heiß ist.
 
Auf diesen 60 Kilometern machen wir diverse Fotostopps bei immer neu auftauchenden Dünen. Bei der bekannten "Düne 45" stehen dann schon viele Autos und wie Ameisen wirken die Leute, die den Dünenkamm emporsteigen. Harold hat empfohlen, nicht die Düne 45 sondern die Düne "Big Daddy" zu besteigen. So fahren wir weiter bis nach einer Stunde die asphaltierte Straße zu Ende ist. Von hier aus müssen wir weitere 7 km mit Allradjeeps durch Tiefsand bis zum Sossusvlei fahren.
 
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Dünen im Sossusvlei
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Düne im Sossusvlei
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Düne im Sossusvlei
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Düne 45 im Sossusvlei
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Düne Big Daddy
Hier beginnt die Besteigung der sich mit 350 Metern Höhe als eine der höchsten der Erde erhebenden Düne. Ein Teil der Gruppe gibt sich mit der Little Daddy Düne zufrieden. Der Großteil der Gruppe kämpft sich aber den steilen Dünenkamm zum Big Daddy hoch. Wir haben großes Glück und einen der wenigen fast windstillen Tage erwischt. Nach einer Stunde sind wir oben. Man merkt doch, dass wir eine Wandergruppe sind, die doppelte Zeit wäre normal gewesen.
 
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Aufstieg auf die Düne
Big Daddy
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Aufstieg auf die Düne
Big Daddy
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Dead Vlei
 
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Dünenlandschaft
im Sossusvlei
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Abstieg ins Dead Vlei
 
Die Aussicht hier oben auf die umliegende Dünenlandschaft und das tief unter uns liegende Dead Vlei ist einfach nur großartig zu nennen. Nachdem wir diese Eindrücke auf uns haben wirken lassen, geht es an den Abstieg. Dieser wird auf gerader Linie den steilen Hang hinab rennend vorgenommen, sodass das Ganze nur fünf Minuten dauert. Auch dies ist ein Erlebnis, mit jedem Meter werden die Schritte schwerer bis kein Sand mehr in die Schuhe passt. Und dann das Dead Vlei, diese große Lehm-Ton-Senke mit ihren seit Jahrhunderten abgestorbenen Akazienbäumen vor den roten Dünen, das stellt alles in den Schatten, was ich an Wüste bisher gesehen habe.
 
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Nach dem Abstieg ins
Dead Vlei
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Dead Vlei
 
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Dead Vlei
 
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Dead Vlei
 
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Dead Vlei
 
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Dead Vlei
 
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Dead Vlei
 
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7 km Sandpiste bis zu
unserem Bus
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Sesriem Canyon
 
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Sesriem Canyon
 
Inzwischen ist es sehr heiß geworden, und so zieht es doch jeden in Richtung Jeeps, die Andrea und ich als eine der letzten erreichen, aber wir können uns von der Szenerie kaum losreißen. Nach der kurzen Jeepfahrt geht es mit unserem Bus zurück, und ob das alles noch nicht genug gewesen wäre, biegen wir kurz vor dem Parkeingang noch zum Sesriem Canyon ab. Hierbei handelt es sich um eine 1 Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht, die teilweise nur 2 Meter breit ist. Inzwischen ist es Mittag geworden, aber die große Hitze hält uns nicht davon ab die Schlucht zu durchlaufen.
 
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Sesriem Canyon
 
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Sesriem Canyon
 
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Springbock vor unserer Terrasse
in der Sossusvlei Lodge
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Blüte in der Sossusvlei Lodge
 
Zurück in der Lodge verbringen wir den Nachmittag auf unserer Terrasse gemeinsam mit den sich direkt vor uns befindenden Wildtieren. Um 18:30 Uhr geht es dann wieder an das große Buffet, was wird wohl unsere Waage zu Hause anzeigen, wenn wir zurück kommen?
 

 
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