Namibia - Land der Farben und der Tiere

Eine ASI-Rundreise im Kleinbus mit Wanderungen vom 14. bis 30. August 2017

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


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5. Tag Freitag 18. August:
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Auf der Terrasse in
der Fish River Lodge
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Auch auf der Schotterpiste geht
es fast immer geradeaus
Nach dem Frühstück haben wir noch etwas Zeit, die wir nutzen um noch einmal den Blick über die grandiose Canyonlandschaft genießen zu können. Die ersten 150 km fahren wir die gleiche Piste zurück, die wir vorgestern gekommen sind. Danach sind es noch weitere 137 km auf Asphalt bis wir gegen 13 Uhr in der Klein Aus Vista Lodge in der Nähe von Aus ankommen. Auch hier bewohnen wir wieder ein schönes kleines Häuschen, wo wir bis zur Nachmittagswanderung einfach nur die Seele baumeln lassen können.
 
 
 
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Klein Aus Vista Lodge
 
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Ein Gästehaus der
Klein Aus Vista Lodge
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Mittagsblume
 
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Eine mir unbekannte Pflanze
 
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Orangen in der Klein Aus
Vista Lodge
Als wir um 15 Uhr starten wollen, erfahren wir, dass Harold nicht mitkommt. Es muss noch einmal vier Stunden die gleiche Strecke zurück fahren, um eine Reisegruppe deren Bus liegengebliebenen ist, nach Aus zu bringen. Er wird erst spät abends wieder zurück sein. Harold hat für uns aber einen Ersatzführer besorgt, mit dem wir nun zur Wanderung oder besser gesagt -zum Spaziergang- aufbrechen. Bei der Landschaft um die Lodge handelt sich um ein hügeliges mit großen Steinblöcken durchsetztes Gelände. Zum ersten und auch einzigen Mal auf der ganzen Reise haben wir eine leichte Schleierbewölkung, die zusammen mit dem tiefblauen Himmel und den ockerfarbenen Steinen im Licht der immer tiefer stehenden Sonne wunderbare Fotomotive ergeben.
 
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Maskenbülbül
-Pycnonotus nigricans-
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Landschaft bei der
Klein Aus Vista Lodge
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Landschaft bei der
Klein Aus Vista Lodge
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Wanderung bei der
Klein Aus Vista Lodge
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Landschaft bei der
Klein Aus Vista Lodge
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Landschaft bei der Klein Aus Vista Lodge
 
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Groß Kudu
-Tragelaphus strepsiceros-
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Oryx -Oryx gazella-
 
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Oryx -Oryx gazella-
 
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Landschaft bei der
Klein Aus Vista Lodge
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Landschaft bei der
Klein Aus Vista Lodge
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Namib Landschaft bei
der Klein Aus Vista Lodge
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Namib Landschaft bei
der Klein Aus Vista Lodge
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Namib Landschaft bei der Klein Aus Vista Lodge
 
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Sonnenuntergang bei der
Klein Aus Vista Lodge
Mit dem Sonnenuntergang sind wir zurück und alle wollen schnell duschen, denn die Duschen bekommen ihr warmes Wasser von Solarmodulen, die auf jedem Hausdach installiert sind. Da es nach Sonnenuntergang schnell abkühlt, wird auch das Wasser nicht lange warm bleiben. Wie bisher jeden Abend gibt es um 19 Uhr das Abendessen. Anschließend gehen Andrea und ich direkt Richtung Bett. Die Wanderung war zwar überhaupt nicht anstrengend, aber all die Eindrücke, die während des Tages auf einen wirken, machen doch auch müde.
Wanderung heute:(➚150 m ➘150 m ➙5,1 km 🕒2,0 h).

 
6. Tag Samstag 19. August:
Heute steht eigentlich eine weitere Wanderung auf dem Gelände der Lodge an. Harold hat uns aber angeboten einen Ausflug nach Lüderitz am Atlantik zu machen, einer Stadt die bis heute ihren deutschen Kolonialcharakter behalten hat. Zwischendurch soll es noch einen Stopp in der ehemaligen deutschen Diamantenstadt Kolmanskuppe geben. Wir haben uns zu Hause schon gewundert, warum die zwei Punkte nicht im Reiseprogramm enthalten sind. Da wir alle zustimmen, wird das Programm einfach abgeändert. Für namibische Maßstäbe ist das wirklich nur ein Ausflug, 133 km hin und 133 km zurück, das sind hier keine Entfernungen, dazu noch auf Asphalt.
 
Harold hat uns von seiner gestrigen Rückholfahrt für heute noch drei zusätzliche Gäste mitgebracht, die uns begleiten werden. Wir fahren fast die ganze Strecke neben einer vor zwei Jahren fertig gestellten Eisenbahnstrecke her, die Lüderitz mit Keetmanshoop verbindet. Allerdings ist hier bis heute kein Zug gefahren, da der ständig wehende Sand, die Gleise zudeckt. Komisch ist nur, dass während der deutschen Kolonialzeit es hier schon einmal eine Eisenbahnstrecke gab, auf der auch Züge fuhren. Wie hat man wohl das Problem damals in den Griff bekommen?
 
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Auf Asphalt durch die
Namib nach Lüderitz
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Neue Eisenbahnlinie, hier fuhr
noch nie ein Zug, warum wohl?
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Der 1956 aufgegebene
Diamantenort Kolmannskuppe
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Diamantenort Kolmannskuppe
 
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Hauseinrichtung in
Kolmannskuppe
Kolmannskuppe wurde 1956 aufgegeben, und seitdem holen sich die Wanderdünen das Gelände wieder zurück. Wir haben eine einstündige Führung durch den verlassenen Ort. Es ist beeindruckend zu hören und zu sehen wie man damals hier gelebt hat, und in welchem Zustand sich besonders die nicht restaurierten Häuser heute befinden. Es ist eine wahre Fundgrube für Fotografen. Nach der Führung haben wir noch 30 Minuten um durch die Anlage zu streifen. Eigentlich könnte man hier noch ein paar Stunden verbringen, aber wir müssen ja schon froh sein, dass Harold das heute für uns überhaupt möglich gemacht hat.
 
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Turnhalle in Kolmannskuppe
 
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Kegelbahn in Kolmannskuppe
 
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Kolmannskuppe
 
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Der Sand erobert die
Häuser zurück
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Im ehemaligen Krankenhaus
 
Von der Kolmannskuppe fahren wir die paar Kilometer weiter zur Atlantikküste zum Diaz Kreuz. Hier errichtete Bartholomeu Diaz 1488 ein Steinkreuz. Viel gibt es da nicht zu sehen, so fahren wir nach kurzem Aufenthalt weiter nach Lüderitz. Hier haben wir eine Stunde Aufenthalt, der von dreien aus der Gruppe zu einem Restaurantbesuch genutzt wird. Die anderen kaufen sich in einem Supermarkt eine Kleinigkeit zu essen, und vor allem Wasser für die nächsten Tage. Die Zeit ist dann noch ausreichend, das gepflegte Jugendstil-Stadtzentrum zu besuchen.
 
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Im ehemaligen Krankenhaus
 
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Kolmannskuppe
 
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Augea capensis
in der Kolmannskuppe
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Bartholomeu Diaz Steinkreuz
 
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Am Diaz Point
 
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Am Diaz Point
 
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Kirche in Lüderitz
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Deutsche Vergangenheit
in Lüderitz
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Sanddünen in der Namib
 
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Eins von ca. 280 Wildpferden
in der Namib
Auf der Rückfahrt nach Aus gibt es erst mal einen Fotostopp an der Stelle, wo ein Kettenlader versucht, die Eisenbahngleise vom Sand zu befreien. Das Ganze wirkt schon ziemlich hilflos. Den nächsten Halt haben wir mitten in der Wüste an einer Wasserstelle für die dort lebenden Wildpferde, deren Vorfahren aus der Kolonialzeit stammen. Den restlichen Nachmittag verbringen wir wieder in der Lodge bei Aus. Die Zeit der abendlichen Kälte ist übrigens vorbei, von jetzt an ist es nur noch warm.
 

 
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