Namibia - Land der Farben und der Tiere

Eine ASI-Rundreise im Kleinbus mit Wanderungen vom 14. bis 30. August 2017

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


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3. Tag Mittwoch 16. August:
Wir haben sehr gut geschlafen. Um 6 Uhr heißt es aufstehen, um 7 Uhr gibt es Frühstück und um 8 Uhr ist Abfahrt. Es geht weiter Richtung Süden, 410 km werden es werden, davon 150 km auf Schotterpisten bis zum Fish River Canyon. Außer für Toilettenstopps machen wir keinen Halt bis zum Köcherbaumwald vor Keetmanshoop. Hier haben wir eine Stunde Zeit durch die schöne Landschaft zu streifen, treffen dabei auf unsere ersten Klippschliefer und lernen vor der Weiterfahrt noch eine interessante Herrentoilette kennen.
 
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Kurven gibt es keine und
Berge auch nicht
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Köcherbaumwald
bei Mariental
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Köcherbaum
-Aloe dichotoma-
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Köcherbaumfrucht
 
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Rinde des Köcherbaums
 
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Klippschliefer
-Procavia capensis-
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Landschaft beim Köcherbaumwald
 
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Herrentoilette
mit Duschtasse!
Danach fahren wir noch die paar Kilometer bis Keetmanshoop, wo wir eine Stunde Mittagspause haben. Einige aus der Gruppe gehen in ein Restaurant, Andrea und ich kaufen uns in einem Supermarkt gefüllte Teigtaschen, die wir in einer Art Park essen. Einige Kilometer nach Keetmanshoop heißt uns Harold in Afrika willkommen, wir fahren auf der ersten Schotterpiste. Die letzten 11 Kilometer vor der Lodge zeigen dann im weniger werdenden Licht, dass es noch eine Steigerung vom Zustand der Schotterpiste im negativen Sinn geben kann.
 
Wir erreichen die Fish River Lodge kurz vor Sonnenuntergang. Sie liegt direkt an der Abbruchkante des zweitgrößten Canyons der Erde in herrlicher Lage. Was wir im Bus nicht gemerkt haben, der Wind bläst inzwischen in Sturmstärke und es ist eiskalt geworden. Wir wundern uns beim Begrüßungsdrink Ohrenstöpsel ausgehändigt zu bekommen, hier gibt es weit und breit keinen Straßen- oder sonstigen Lärm, hier herrscht die Ruhe, bis auf den Wind hören wir nichts, aber wir werden froh sein, denn um schlafen zu können sind sie notwendig.
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Auf der Fahrt zum
Fish River Canyon
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Fish River Canyon
am Abend
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Fish River Lodge
 
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Fish River Lodge
 
Wir bekommen wieder ein kleines Häuschen, sehen aber nichts mehr von dessen Lage, es ist schon wieder stockdunkel. Beim Abendessen im Haupthaus der Lodge brennen mehrere offene Feuerstellen, trotzdem haben wir dicke Jacken an.

 
4. Tag Donnerstag 17. August:
Trotz des Sturms haben wir sehr gut geschlafen und können im Morgengrauen erstmals wahrnehmen, in welcher herrlichen Lage unser Häuschen liegt. Um 6 Uhr gibt es Frühstück und um 7 Uhr fahren wir bei der Kälte in offenen Jeeps zum Startpunkt unserer Canyon Wanderung. Die Fahrt dauert nur 15 Minuten, länger wäre auch nicht gegangen, sonst wären wir vor Kälte erstarrt.
 
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Morgendämmerung in
der Fish River Lodge
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Fish River Lodge
am Morgen
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Fish River Canyon
am Morgen
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Startplatz zur Wanderung
in den Fish River Canyon
Gleich zu Anfang geht es eine Steilstufe an einem Seilgeländer hinab. Nach dieser Strecke beschließen drei Personen die Tour doch lieber abzubrechen. Dies bedeutet für uns eine Stunde Aufenthalt bis Harold und ein einheimischer Guide sie wieder nach oben gebracht haben und erneut zu uns abgestiegen sind. Danach steigen wir durch ein steiles, enges mit grobem Blockgestein gefülltes Trockental tiefer in den Canyon hinab. Bis zur Talsohle mit dem Fish River werden wir nicht gehen, stattdessen laufen wir zu einem Aussichtspunkt über die Mäander des Flusses. Hier haben wir unser Mittagspicknick und genießen die nicht mit Worten zu beschreibende großartige Landschaft.
 
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Tafelberge am Fish River
Canyon
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Die Wanderung beginnt mit
einem steilen Abstieg
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Abstieg zum Fish River
Canyon
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Köcherbaum beim Abstieg in
den Fish River Canyon
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Namibische Giftwolfsmilch
-Euphorbia virosa-
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Fish River Canyon
 
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Fish River Canyon
 
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Abstieg durch ein enges
Seitental
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Wanderung im Fish River
Canyon
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Fish River Canyon
 
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Fish River Canyon
 
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Fish River Canyon
 
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Zurück am Rand des
Fish River Canyon
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Auf unserer Terrasse in
der Fish River Lodge
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Rotschulter-Glanzstar
-Lamprotornis nitens-
Es ist inzwischen sehr warm geworden, als wir den gleichen Weg zurückgehen. Innerhalb des Canyons war es windstill, aber als wir gegen 15 Uhr wieder den oberen Canyonrand erreichen, windet es doch wieder ganz schön. Zurück in der Lodge verbringen wir die restliche Zeit bis zum Sonnenuntergang auf unserer Terrasse und genießen einfach nur die Aussicht und die Natur um uns herum. Als letztes Ereignis dieses Tages gibt es um 19 Uhr ein wiederum sehr gutes Abendessen. Diese Nacht hat sich der Sturm gelegt, sodass es eine absolut ruhige Nacht wird.
Für die Statistiker noch folgende Daten der Wanderung (➚450 m ➘450 m ➙8,6 km 🕒5,0 h).
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Aussicht auf den Fish
River Canyon von
unserer Terrasse aus
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Gästehäuser der Fish
River Lodge
 
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Klippschliefer
-Procavia capensis-
an der Fish River Lodge
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Sonnenuntergang mit Köcher-
baum an der Fish River
Lodge

 
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