Frankreich - Verschwundene Dörfer im im Nationalpark Mercantour -
Wanderungen in den Seealpen und an der Côte d'Azur bei Nizza

Eine Wikinger Reise vom 7. bis 16. Juli 2012

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de

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6. Tag:

Der Förster ist eingetroffen
Zum Frühstück bekommen wir Besuch von einem Forstbeamten. Er wird uns ein Stück begleiten und die Arbeit der Forstverwaltung vorstellen. Gleich zu Beginn zeigt er uns an Hand von Fotografien, dass, dort wo wir heute durch Wälder wandern, vor über Hundert Jahren die Hänge seit dem Mittelalter abgeholzt waren. Umso beeindruckender ist es zu sehen, was hier wieder aufgeforstet wurde und wird.
 
Schon kurz nach unserem Aufbruch treffen wir auf eine Schäferin, die mit ihren zwei Kindern, sechs Hütehunden, vier riesigen Wachhunden und zwei Eseln mehrere Hundert Schafe durch den Wald auf höher gelegene Weiden führt. Es dauert fast eine halbe Stunde bis der ganze Tross an uns vorbeigezogen ist.
 
Nach einer weiteren halben Stunde verlässt uns der Förster, und wir können unser mittlerweile schon gewohntes Tempo aufnehmen. Es geht fast den ganzen Vormittag nahezu ebenerdig mit grandioser Aussicht hoch über dem Tal des Verdon entlang. Gegen Mittag senkt sich der Pfad, und wir treffen auf eine schmale Straße. Es ist das erste Mal, dass wir so etwas wie Zivilisation mitbekommen.
 
Nach der Mittagspause geht es nur noch bergauf, bis wir schließlich auf 2.191 m Höhe auf dem Col de Champs stehen. Hier treten wir in den Nationalpark Mercantour ein. Die Landschaft übertrifft alles, was wir auf dieser Tour schon hatten, und das war wahrlich schon große Klasse.
 
Die letzten 45 Minuten schlendern wir fast eben zur nächsten Hütte, die wir nach über sechs Stunden Gehzeit und 800 Höhenmetern erreichen. Sie ist genauso so eingerichtet wie die bisherigen, -übrigens werden das warme Wasser und die Elektrizität auf allen Hütten mit Sonnenenergie erzeugt-, und da unser Logistiker schon da ist, steht einem gemütlichen und geruhsamen Rest des Tages nichts im Weg.
 

Aufforstung nach 100 Jahren

Schafherde

Schafherde

Victor, der Esel

Das Tal der Lance

Wir dürfen wie die Schafe
frei laufen

Uralte Lärche

Blick auf Villars-Colmar
 

Weiter hinten im Tal
liegt Allos

Widderchen auf Skabiose
 

Der Weg ist nur ein
schmaler Pfad

Gelber Enzian
-Gentiana lutea-

Schlangenknöterich
-Bistorta officinalis-

Pfauennelke
-Dianthus pavonius-

Mondlandschaft
mit Polsterkissen

Am Col de Champs 2.191 m

Schöne Gesteinsformationen

Das Bier ruft

 
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