Hüttenwanderung über den Lasörling-Höhenweg in Osttirol / Österreich
 
vom 20. - 24. August 2011

Ein Fotobericht von Kurt.Merkert@web.de

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Wanderstrecke
1. Tag   Wir kommen am frühen Nachmittag in Matrei an, und bekommen gleich mal auf der Touristeninfo gesagt, dass es den im Internet angepriesenen Taxitransfer zum Startpunkt am Wanderparkplatz Guggenberg nicht mehr gibt. Da wir aber sowieso noch eine Nacht in Matrei bleiben wollen, ist das nicht weiter schlimm, morgen soll ja der Aufstieg zur Zunigalmhütte gemütlich angegangen werden, und ohne Taxi werden es halt 1,5 Stunden mehr werden.
 
Wir suchen uns ein Hotel für die Nacht, und erleben da die zweite Überraschung. Auf unsere Bitte hin ruft das Hotel auf der Zunigalm an, um für uns ein Lager für den nächsten Tag zu reservieren. Die Antwort ist niederschmetternd. Da eine Gruppe gemeldet ist, gibt es noch nicht einmal ein Notlager. Jetzt heißt es umplanen. Mit dem eigenen Auto zum Parkplatz Guggenberg, und dann doch bereits heute -unausgeruht nach langer Autofahrt- noch zur Zunigalm aufsteigen.
 
Zu dieser späten Startzeit ist der Wanderparkplatz proppevoll. Irgendwie quetschen wir uns zwischen die anderen Autos und nehmen die 700 Höhenmeter in Angriff. Der Weg ist ziemlich steil, bietet aber schöne Aussichten auf die Virgentaler Berge und die Granatspitzgruppe. Nach 2,5 Stunden erreichen wir die wunderschön gelegene Zunigalm-Hütte auf 1855 m. Es wird sich herausstellen, dass dies eine der ursprünglichsten Hütten mit einer der besten Hüttenwirtinnen sein wird, die wir je in den Alpen gefunden haben. Der restliche Tag dient nur noch der Erholung und dem Genuss von Aussicht und ausgezeichnetem Essen.

Matrei
 

Zunig Alm 1.855m
 

Wollige Kratzdistel
-Cirsium eriophorum-

Granatspitzgruppe und
Großglockner (rechts)

Schweizer Löwenzahn -Leontodon helveticus-

Gemeiner Augentrost
-Euphrasia rostkoviana-

Hofmannspitze 3.722 m und
Großglockner 3.798 m am Abend

Abendstimmung
auf der Zunig Alm
2. Tag   Nach einer ruhigen Nacht -es waren noch genügend Schlafplätze frei- und einem guten Frühstück, gehen wir die nächste Etappe an. Telefonisch haben wir auch schon ein Lager auf der Zupalsee-Hütte reserviert, wir haben strahlend blauen Himmel, nur meine Beine machen nach überstandener Krankheit noch nicht richtig mit.
 
So entscheiden wir uns, nicht über den kleinen Zunig und den Zunigsee zu gehen, sondern wandern auf dem direkten Weg zur Arnitzalm. Genau richtig zur Mittagspause erreichen wir den Lackensee auf 2150 m Höhe. Außer uns sind dort noch ein paar andere Wanderer, die bei dem Superwetter schwimmend die Wassertemperatur testen.
 
Bei dem schönen Wetter haben wir uns viel Zeit gelassen und erreichen nach gut fünf Stunden die herrlich am See gelegene Zupalsee-Hütte. Sie liegt wie auf einer Aussichtsterrasse genau gegenüber dem Großvenediger, wie überhaupt der ganze heutige Tag ständig neue Aussichten gebracht hat. Die Hütte ist gut besucht, aber nicht überfüllt, es gibt sogar Duschen, und die Verpflegung lässt auch keine Wünsche offen.
 

Weg von der Zunig Alm
zur Zupalsee-Hütte

Blick über das Virgental
von der Zunig Alm aus

Hofmannspitze 3.722 m und
Großglockner 3.798 m

Arnitzalm
 

Arnitzalm
 

Silberdistel
-Carlina acaulis-

Auf dem Weg zum
Lackensee

Westliche Simonyspitze
3.481 m

Gebirgs Veilchen
-Viola tricolor subst. subalpina-

Am Lackensee 2.150 m
 

Auf dem Weg zur
Zupalsee Hütte

Unter- und Obermauern
 

Edelweiß
-Leontopodium alpinum-

Wollgras vor der
Zupalsee Hütte 2.346 m

Hauswurz -Sempervivum-
 

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