Indien - Der Norden

Delhi, Agra, Jaipur, Taj Mahal, Nationalparks und ein Trekking im Garhwal Himalaya

Eine Wikinger Reise vom 5. bis 23. November 2014

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


 
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15.Tag:
Heute steht ein ganz langer Fahrtag an, 300 km sind es bis zum Ranthambhore Nationalpark. Wir werden nur einen größeren Halt in der alten Mogulen-Hauptstadt Fathepur Sikri machen, ansonsten wird heute nur gefahren. Nachdem wir uns durch das Verkehrsgewühl von Agra gekämpft haben, erreichen wir nach einer Stunde Fahrzeit auf einer für indische Verhältnisse Schnellstraße die Mogulanlage in Fathepur Sikri.
 
Unser Aussteigen wird von einem überfallartigen Händlerangriff begleitet. Wir müssen den Bus wechseln, warum weiß keiner so richtig, denn bereits nach ca. 800 Metern Fahrt erreichen wir die Anlage aus der Zeit von 1569-1574. Drinnen ist es sehr ruhig, und obwohl der Mogulpalast einen ähnlichen Eindruck wie gestern das Rote Fort macht, sind außer uns nur wenige Besucher da. Die Stille in der Anlage, dazu das wie immer ausgezeichnete Wetter mit der angenehmen Temperatur, lässt uns die verschiedenen Bauwerke des Königspalastes so richtig genießen.
 
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Pferdefuhrwerk in Agra
 
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Mogul Palast in Fatepur Sikri
(1571)
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Thronsaal
 
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Fenster
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Mogul Palast in Fatepur Sikri
(1571)
Nach circa einer Stunde laufen wir zu der nur ein paar Hundert Meter entfernten Jami Masjid (Masjid = Moschee). Sunil meint, nun würde es hart werden, nicht wegen der Moschee, aber wegen der Kinder und Jugendlichen, die hier statt in die Schule zu gehen lieber versuchen, die Touristen auszunehmen, auch warnt er erstmals vor Taschendieben. Aber inzwischen haben wir ja Übung im Umgang mit den Händlern.
 
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Mogul Palast in Fatepur Sikri
(1571)
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Mogul Palast in Fatepur Sikri
(1571)
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Dargah-Moschee
in Fatepur Sikri
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Imbiss Stand
 
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Mittagspause
 
Nachdem wir nach den schon bekannten 800 Metern wieder den Bus gewechselt haben, ersteht Andrea noch ein paar völlig überteuerte Ansichtskarten, die zudem nie ankommen werden. Weiter geht es Richtung Rajasthan, nur unterbrochen von einer kurzen Mittagspause in einer der zwei nicht empfehlenswerten Raststätten, die es auf den 300 Kilometern gibt. Den Übergang von Uttar Pradesh nach Rajasthan erkennt man an zwei Sachen, zum einen gibt es auf einmal dauernd "Toll Stations" auf der Straße, warum weiß ich nicht, denn nach jeder Mautstelle wird die Straße schlechter, zum anderen, und das ist weitaus angenehmer, an der Farbe der Kleidung der Frauen. Sie tragen hier meistens einen orangefarbenen Stoffumhang.
 
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Wohnen im Freien
 
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Auf der Fahrt nach
Ranthambore
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Die Jugend ist schüchtern
 
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Moslemfrauen in Rajasthan
 
Es ist schon dunkel, als wir endlich in der Nähe des Ranthambhore Nationalparks ankommen. Wir verlassen die Straße und fahren in der Dunkelheit ein Stück querfeldein durch die Landschaft, bis wir ziemlich überraschend auf unsere Zelt Lodge Jungle View Resort treffen. Wie das jemand finden soll, der es nicht kennt, keine Ahnung. Es gibt noch ein kurzes Abendessen und erst morgen werden wir bei Tageslicht erkennen, in welcher schönen Anlage wir gelandet sind.
 
16.Tag:
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Es wird unser einziger Tiger
bleiben
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Ein Reiher im
Ranthambhore Nationalpark
Um 5:50 Uhr ist Wecken. Es soll auf Safari gehen. Um halb sieben ist Abfahrt. Wir passen alle in einen offenen Bus, bekommen Decken wegen der Kälte, und trotzdem wird es uns nicht warm. Viel erwarten wir nicht, als wir die paar Kilometer zum Parkeingang fahren. Wir fahren bis halb elf durch den Park, sehen einiges an Hirsch- und Rehwild, sogar in der Ferne ein Krokodil, aber natürlich nichts von einem Tiger. Die Führer machen auch dieses Mal wieder einen wenig professionellen Eindruck.
 
Zurück in der Anlage gibt es jetzt erst unser Frühstück, und dann haben wir Freizeit bis um 14:30 Uhr, zwischendurch natürlich noch Mittagessen -Essen wird auf dieser Reise groß geschrieben-. Dann geht es noch einmal in den Nationalpark. Es ist nun die vierte Safari Fahrt in diesem Urlaub, und zum ersten Mal haben wir einen Führer, der sich sehr viel Mühe gibt, und für uns die Fahrt zum Erlebnis macht. Wir sehen wieder einiges an Hirsch- und Rehwild, Wasservögel, dieses Mal sogar ein Krokodil aus der Nähe, und wenn uns auch ein Tiger wieder versagt bleibt, so genießen wir doch die Fahrt durch die schöne Landschaft mit ihrer Ruhe am späten Nachmittag.
 
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So friedlich es aussieht,
baden sollte man nicht
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Krokodil im
Ranthambhore Nationalpark
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Wanderbaumelster
-Dendrocitta vagabunda-
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Blüten im Jungle View Resort
 
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Jungle View Resort
bei Sawai-Madhopur
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Innenzelt
 
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Die orange Farbe ist
typisch für Rajasthan
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Sie haben Angst
 
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Hanuman-Langur
-Semnopithecus priam-
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Sambar Hirsch
-Rusa unicolor-
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Axishirsch -Axis Axis-
 
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Rostgans -Tadorna ferruginea-
 
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Reiher im
Ranthambhore Nationalpark
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Pfau
 
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Im Ranthambhore Nationalpark
 
Nach dem Abendessen freuen wir uns auf eine ruhige Nacht, doch daraus wird erstmal nichts. Gegen 21:30 Uhr beginnt vor der Anlage ein Bagger zu arbeiten, weitab von jeder Ortschaft, zu dieser späten Stunde, aber Gott sei Dank dauert die Arbeitswut nur circa eine Stunde, und dann ist es ruhig.
 

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