Indien - Der Norden

Delhi, Agra, Jaipur, Taj Mahal, Nationalparks und ein Trekking im Garhwal Himalaya

Eine Wikinger Reise vom 5. bis 23. November 2014

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


 
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6.Tag:
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Frühstück bei Traumwetter
Am Morgen kommen unsere Mulis fürs Gepäck, und dann wandern wir, anfangs nur leicht ansteigend, zuerst durch Bauernland und dann durch Rhododendronwald immer höher. Mir geht es heute nicht so gut, ich fühle mich schwach, und das Wandern fällt mir ziemlich schwer. Dann bekomme ich auch noch Durchfall, und die Mittagspause verbringe ich schlafend. Ich kämpfe mich aber doch auch das letztere steilere Stück bis zum Zeltplatz auf genau 3.200 m durch.
 
 
 
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Nandaghunti 6.309 m
 
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Unsere Mulis kommen
 
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Ob der Müll gegen
Parasiten hilft?
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Blick über den Vorhimalaya
 
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Die Mulis überholen uns
 
Hier hat die Begleitmannschaft auf einer aussichtsreichen Wiese bereits die Zelte aufgebaut. Die Lage und die Aussicht sind überwältigend. Direkt vor uns liegt zum Greifen nah die gewaltige Kette des Garhwal Himalaya. Ein paar Fotos schaffe ich noch, aber dann ziehe ich mich ins Zelt zurück, lasse das Abendessen ausfallen, mir geht es einfach zu schlecht. So bekomme ich nicht mit, wie der Rest der Gruppe einen wunderschönen Sonnenuntergang und einen geselligen Abend mit der einheimischen Mannschaft am Lagerfeuer verbringt.
 
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Rhododendren Bäumee
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Lagerplatz mit Aussicht
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Abendstimmung
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Abendstimmung
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Sonnenuntergang
7.Tag:
Die Nacht war für mich sehr schlimm, ich musste mehrfach raus, und am Morgen geht es mir auch nicht viel besser. Es war sehr kalt, um die Zelte herum ist alles gefroren, aber die Sonne wird die Luft schnell wieder auf 20° erwärmen. Im Zeltlager zurückbleiben möchte ich heute aber trotzdem nicht.
 
So entschließe ich mich, mit meinem eigenen Tempo der Gruppe zu folgen. Verlaufen kann man sich nicht, es sind zwei leichte Berggipfel geplant, und der Weg dahin ist nicht zu übersehen. Bei Traumwetter, wie ich übrigens erwähnen muss, haben wir bis zu diesem Tag in dem Urlaub so gut wie keine Wolke gesehen, steige ich bis auf den ersten Gipfel auf 3.355 m. Der Rest der Gruppe ist inzwischen bereits kurz vor dem zweiten Gipfel (3.660 m) angekommen. Ich nutze die Zeit um mich etwas zu erholen und genieße die Aussicht auf den direkt vor mir liegenden Hauptkamm des Gahrwal Himalaya. Den Rückweg zum Lager gehe ich dann gemeinsam mit dem Rest der Gruppe.
 
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Mulis
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Der Zeltplatz vom Pass aus
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Himalaya Kette
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Nandaghunti 6.309 m
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Beim Aufstieg
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Trishul 7.120 m
 
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Garhwahl Himalaya
 
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Himalaya Enzian
-Gentiana kurroo-
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 Obststand in Ramnagar
Das Abendessen lasse ich wieder ausfallen, aber zum Glück muss ich diese Nacht nicht mehr aus dem Zelt, zum Glück, denn es ist nämlich noch kälter als gestern.
 
8.Tag:
Es wird wieder ein Traumtag ohne Wolken werden. Mir geht es etwas besser, aber ohne etwas gegessen zu haben, werden die Beine immer schwächer. Wir werden heute zu einem Pass auf- und dann nach Lohjung absteigen. Der Abstieg führt überwiegend durch Rhododendronwald. Unglaublich, was bei uns nur Strauchhöhe erreicht, wächst hier zu großen Bäumen heran. Um die Mittagszeit treffen wir auf zwei Personen aus der Begleitmannschaft. Sie haben für uns warmes Essen aus Lohjung hoch geschleppt.
 
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Wanderung immer mit Aussicht
und bei Superwetter
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Der Weg ist sehr gut
 
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Blick über den Vorhimalaya
 
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Im Rhododendron Wald
 
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Ausblick vom Simple Village
Guest House
Gegen 15 Uhr sind wir wieder in unserem Gästehaus. Wir freuen uns auf eine heiße Dusche, daraus wird aber nichts, aus heiß wird nur warm, und statt Duschkopf kommt das Wasser nur aus dem Hahn; aber besser als nichts. Da die Unterkunft auf der Schattenseite des Berghangs liegt, wird es wieder sehr schnell kalt, und beim Abendessen ist es sogar im Haus so kalt, dass wir mit Jacke und Mütze und um uns geschlungenen Fleeceschlafsäcken das Essen einnehmen. Für mich gibt es nur trockenen Reis, so muss ich den anderen einfach glauben, dass es wieder wie bisher immer sehr gut schmeckt.
 
9.Tag:
Um 7 Uhr bekommen wir Tee ans Bett gebracht, und um 8 Uhr ist dann Frühstück. Der frühe abendliche Schatten hat morgens sein Gutes. Jetzt können wir bei Sonnenschein im Freien frühstücken.
 
Heute ist Bauerntag angesagt. Wir werden durch Kulturlandschaft 300 m in ein Dorf absteigen, um die Lebensweise der dort lebenden Menschen näher kennen zu lernen. Zuerst wird aber noch die Dorfschule besucht. Hier wird nicht ganz klar, wer oder was die Attraktion ist, die Schule, die Kinder oder wir die Touristen. Auf jeden Fall macht es allen einen Heidenspaß.
 
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Gott sei Dank weist alles
in die gleiche Richtung
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Klassenzimmer der
Schule
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Schulkinder
 
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Blick zum Nandaghunti
 
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Abstieg ins Tal
 
Wir bekommen einen kleinen Einblick in das schwere Leben einer Bauernfamilie, bekommen Tee serviert, müssen aber feststellen, die Menschen sind hier nicht so offen wie in Nepal, aber man muss auch bedenken, wie würden wir reagieren, wenn bei uns zu Hause eine Gruppe Wanderer einfach über unsere Terrasse spazieren würden.
 
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Ein Bauerndorf
 
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Bauernhaus
 
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Die Körner werden noch mit
der Hand gemahlen
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Wohn- und Schlafzimmer
 
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Melonen oder Kürbis ist
die Frage
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Zahnputzstation
im Freien
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Peperoni
 
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Auf dem Weg durchs
Bauernland
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Wieder in Lohajung
 
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Küche der einzigen
Gaststätte im Ort
Nachdem wir die 300 Höhenmeter wieder aufgestiegen sind, gibt es auch schon wieder Mittagessen. Silke ist heute nicht mitgelaufen, denn jetzt hat sie Durchfall. Dafür geht es mir jetzt besser. Ob da ein Zusammenhang besteht? Anschließend wird noch die Zelt- und Mulimannschaft verabschiedet. Um 15 Uhr steigen wir noch einmal 300 m höher auf einen flachen Aussichtsgipfel. Hier oben befindet sich ein kleiner Tempel, wunderschön gelegen, wieder mit herrlicher Sicht auf die umliegenden Berge. Hier bleiben wir, bis die Dämmerung einsetzt. Es ist das letzte Mal, dass wir die Berge so sehen können. Morgen steht ein Ortswechsel an. In dieser Nacht wird Werner zum Hundebändiger. Zwischen halb elf und halb eins geht er vier Mal raus, bewaffnet mit Stock und Wassereimer. Er muss den Revierkampf zweier Hunde schlichten. Alle Hunde des Ortes scheinen als Zuschauer zu fungieren. An ein Schlafen ist bei dem Gebell nicht zu denken.
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Ziege
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Ein Tempel
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Garhwal Himalaya

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