Indien - Der Norden

Delhi, Agra, Jaipur, Taj Mahal, Nationalparks und ein Trekking im Garhwal Himalaya

Eine Wikinger Reise vom 5. bis 23. November 2014

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de


 
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1.Tag:
Am 5. November starten wir abends mit dem Nachtflug von Frankfurt nach Neu Delhi. Der Flieger ist ausgebucht, es befinden sich sehr viele Inder an Bord, sodass wir Gelegenheit haben, hier bereits etwas von der indischen Mentalität kennen zu lernen; die Frauen verstauen das Handgepäck, die Männer machen es sich bequem und sind auch sonst ganz schön rücksichtslos. Um 1:20 Uhr landen wir, Zoll und Einreiseformalitäten verlaufen problemlos, aber auf das Gepäck müssen wir über eine Stunde warten. Dann lernen wir unseren Reiseleiter kennen. Er ist Inder, heißt Sunil (warum kann man sich den Namen nur so leicht merken?) und spricht sehr gut deutsch. Bei ca. 20° C werden wir um 4 Uhr zum Hotel gefahren, wo wir eine Stunde später ins Bett fallen.
 
2.Tag:
Nach drei Stunden Schlaf heißt es aufstehen. Bei genauerem Hinsehen macht das Hotel nicht den besten Eindruck, aber für eine kurze Nacht reicht es. Im Frühstücksraum ist noch die Nachtbeleuchtung an -was das genauere Hinsehen erschwert-, dafür arbeitet die Klimaanlage auf Hochtouren. Es gibt ein landestypisches warmes Frühstück, das in Ordnung ist. Wir lassen das Gepäck der ganzen Gruppe auf einem Zimmer zurück, denn wir werden heute Abend noch einmal hierher zurückkommen.
 
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Auf der Fahrt in die
Altstadt von Delhi
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Kein Müllberg, hier
lebt ein Mensch
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Am Eingang zu den
Basaren von Old Delhi
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Brotbäcker in Alt Delhi
 
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Öffentliches Pissoir
  in Alt Delhi
Um 10 Uhr ist Abfahrt zur ganztägigen Stadtrundfahrt. Schon die Aussicht aus dem Bus während der Anfahrt zur Jama Masjid (Freitagsmoschee) ist sehenswert. Dies steigert sich noch, als wir den letzten Kilometer zur Moschee zu Fuß durch die Basare der Altstadt zurücklegen. Es riecht überall nach Toilette, obwohl es keine gibt, oder gerade deswegen. Die größte Moschee Indiens darf nur ohne Schuhe betreten werden, und die Frauen bekommen noch einen Kittel angezogen, der wie eine Tischdecke mit Ärmeln aussieht. Anschließend fahren wir zu einem Sikh Tempel. Da heute für die Sikh ein Feiertag ist, wird das Gedränge, je näher wir kommen, so dicht, dass wir uns entscheiden, das Innere der Tempelanlage nicht zu betreten. Weiter geht es zur Gandhi Gedenkstätte. Sie ist nicht so sehenswert, da aber Gandhi als der größte Inder des 20. Jh. gilt, gehört ein Besuch einfach dazu. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant geht es weiter zur Quwwat-ul-Islam-Moschee mit der 73 m hohen Siegessäule Qutb Minar. Hier haben wir zum ersten Mal schönes Licht zum Fotografieren, denn bisher hat sich uns Delhi sehr dunstig gezeigt, wobei wir nicht wissen, ob es Smog oder wetterbedingter Dunst ist.
 
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Rikscha Transport
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Barbier in Alt Delhi
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In Alt Delhi
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In Alt Delhi
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Freitagsmoschee
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In Alt Delhi
 
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Raj Ghat, Mahatma Gandhi Memorial
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Kichererbsen, Linsen
und Bohnen
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Hier sind wir das Fotomotiv
 
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Am Sikhs Tempel
 
Um 17:30 Uhr sind wir wieder im Hotel. Hier stehen der Gruppe zwei Zimmer zum Frisch machen zur Verfügung. Das Abendessen nehmen wir in dem schon bekannten dunklen Raum ein, wobei wir die sehr gute Qualität des Essens diesem Hotel nicht zugetraut hätten.
 
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Parlament in Delhi
 
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Gut beladener LKW
 
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Quwwatul Islam Masjid
 
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Toilette und Waschge-
legenheit im Zug
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Geschlafen wird in drei Etagen
Um 20:30 Uhr ist dann Abfahrt zum Bahnhof. Wir haben nämlich noch eine Nachtfahrt mit dem Zug nach Ramnagar vor uns. Leider können wir in dem Gedränge auf dem Bahnhof nicht fotografieren, es wäre eine ganze Speicherkarte wert. Wir stellen uns die Frage, ob die vielen Menschen auf dem Boden hier wohnen, oder nur auf den Zug warten. Nachdem wir uns zum Zug durchgedrängt haben, verschlägt es uns beim Betreten des Abteils die Sprache. In den unglaublich engen Gängen treffen wir als Erstes auf eine Familie, die gerade eine Linsensuppe auf einem Gaskocher erwärmt. Je sechs Personen von uns bekommen einen Bereich zugeteilt, in dem Klappliegen dreistöckig angebracht sind. Wir sind zuerst etwas geschockt, aber von Minute zu Minute gewöhnt man sich besser daran, die Stimmung steigt, es wird viel gelacht, wir machen das Beste daraus, und nachdem der Zug sich pünktlich auf die Minute in Bewegung setzt, und wir endlich den Schalter zum Abstellen der lärmenden Klimaanlage gefunden haben, schlafen wir irgendwann dann doch ein und erreichen um 5 Uhr morgens Ramnagar.

 

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