Frankreich - Verschwundene Dörfer der Haute Provence -

Wanderungen im Département Hautes-Alpes
sowie ein Aufenthalt in Aix-en-Provence und Marseille

Eine Wikinger Reise vom 25. Mai bis 3. Juni 2013

Ein Reisebericht von Kurt.Merkert@web.de
 

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9./10. Tag:
Heute ist der letzte Tag der Reise, und das Programm ist laut Katalog fakultativ. Zur Auswahl stehen die Besteigung des Hausbergs von Aix dem Mont St. Victoire, oder ein Ausflug in die diesjährige Kulturhauptstadt Europas, Marseille an. Sibylle hat sich bereit erklärt, uns zu begleiten. Bis auf eine Person der Gruppe entscheiden sich alle anderen für Marseille.
 
So streben wir, trotzdem wir ziemlich spät ins Bett kamen, nichtsdestotrotz bei herrlichem Wetter früh wieder zum Bahnhof, um den Zug nach Marseille zu nehmen.
 
Schon vom hoch über der Stadt liegenden Bahnhof haben wir eine sehr schöne Aussicht über die zweitgrößte Stadt Frankreichs. Wir gehen zum Hafen, schauen uns dort etwas um und kaufen dann ein Ticket, um mit einem Boot zur bekannten Küstenlinie der Calanques zu fahren. Nachdem wir den Hafenbereich verlassen haben, bringt der Wellengang das Boot ganz schön ins Schaukeln, sodass es kaum noch jemand auf dem Vorschiff aushält. Erst in den sehr schönen felsigen Buchten der Calanques wird es ruhiger. Es ist aber nur die Ruhe vor dem Sturm, denn die Rückfahrt wird so schlimm, dass die Schiffsbesatzung mit dem Verteilen von Beuteln für den Mageninhalt kaum nachkommt.
 
Wieder festen Boden unter den Füßen machen wir uns zu der hoch über Marseille liegenden Kirche Notre-Dame de la Garde auf. Von hier oben hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt und das Meer. Die restliche Zeit verbringen wir in der Altstadt, bevor es um 17 Uhr mit dem Zug zurück nach Aix geht.
 
Nach dem Essen in Aix laufen wir, die milde Nachtluft genießend, noch durch die Gassen der Altstadt. Keiner will so richtig ins Hotel und sich mit dem Gedanken befassen, dass dieser schöne Urlaub schon zu Ende sein soll. Es hilft alles nichts, dies wird die letzte Nacht in Aix und morgen früh geht es mit dem Bus nach Marseille direkt zum Flughafen.
 
Der Übergang von diesem schönen Urlaub in den Alltag wird uns schon beim Rückflug deutlich gemacht. Während der Start in Marseille noch bei strahlend blauem Himmel erfolgt, gibt der Landeanflug in München den Blick auf das vom erneuten Jahrhunderthochwasser heimgesuchte Bayern frei.
 
Als Fazit möchte ich sagen, es war eine schöne Reise, die man nur jedem empfehlen kann, wenn sie auch nicht ganz an die Reise des Mercantour heranreicht, aber das ist vielleicht nur unser subjektiver Eindruck.
 

Am Bahnhof in Marseille
 

Yachthafen von Marseille
 

Der Fischmarkt ist mehr
als winzig

Sie hat das beste Bouquet garni
 

Unter dem Glasdach am
Quai de la Fraternité

In den Calanques

In den Calanques

Kathedrale und Museum

Notre-Dame
de la Garde

Blick über Marseille

Blick über Marseille
 

Notre-Dame
de la Garde

In den Gassen
von Marseille

Penthousewohnung
a la Marseille

In den Gassen
von Marseille

Am Place des 13 Cantons
in Marseille

Place des
Augustins in Aix
en Provence

Auf dem Rückflug über Marseille

Anflug auf München, unter uns
das überschwemmte Bayern

 

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